Grad in der Sommerzeit gibts doch das eine oder anderen Gewitter mit schönen Blitzen. Man könnten meine, dass man einfach die Kamera hinstellen könnte, und jedes Bild ein Treffer wird. Das kann ich grad klären, die Ausbeute ist oftmals viel kleiner… oftmals auch 0 Bilder, weil halt einfach nichts zusammenspielt…

  • zu viele Wolken
  • zu starker Regen
  • zu hell (ok, einen Filter könnte man noch einsetzen – vgl. Beispielbilder unten)
  • Baum im Weg vom Balkon aus gesehen (das Gewitter versteckt sich fast immer hinterm Baum 🙂

Es gibt auch kein Patentrezept, sondern ich würde mal sagen, einfach mal so einstellen als Grundeinstellung …

  • Kamera auf Stativ
  • Mit dem Autofokus auf unendliche fokussieren lassen und dann mit dieser Einstellung das Objektiv auf manuellen Fokus umstellen
  • Iso 100
  • 5-10 Sekunden BULB ( in der Hoffnung, dass es in der Belichtungszeitspanne mal blitzt)
  • Blende f/8 – 11
  • Weitwinkel – ca. 10-20mm beim Objektiv auf die gewittrigste Zone am Himmel
  • Glück haben, dass grad einer vor der Nase reinblitzt 🙂

… und dann ausprobieren, bis man zufrieden ist mit dem Ergebnis.

Wie ihr an der Bildserie unten erkennen könnt, klappts auch bei mir nicht immer nach Wunsch … aber zwischendurch kommt mal ein kleiner Blitz aufs Bild 😉 aber oftmals bin ich schon ziemlich nass und ohne brauchbares Bild nach Hause gekommen – „stay dry and hunt flashes“ 😉

euch viel Erfolg beim Blitze jagen!

#hunting some #flashes ( #mahlersilvanfotografiert #photography )